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Automatisierung bei *um: Part 1

Verfasst am 02.03.2012 von The unbelievable Machine Company

Die übliche IT-Infrastruktur hat sich im Vergleich zu früher einem Wandel unterzogen. Gab es vorher meist nur wenige Server, dafür aber mehrere Administratoren, ist es heute üblich, sehr viele Server von wenigen Administratoren betreuen zu lassen.

Mit immer größer werdenen Netzwerken und komplexen Lösungen im Betrieb, reicht die Pseudo-Automatisierung, die jeder Administrator beherrscht (Shellscripte!), nicht mehr aus.

Hatte man recht schnell Möglichkeiten zur zentralen Konfigurations- und Paketverwaltung mit Tools wie Redhat Network und dem dazugehörigen Satellite (mittlerweile Opensource unter dem Namen Spacewalk) zur Hand, war dies erst der Anfang.

Es folgten Automatisierungs-Frameworks, mit denen man in der Lage ist, die gewollten Zustände eines Systems granular zu definieren wie z. Bsp. chef, cfengine und puppet.

Puppet ist - ähnlich wie chef - ein System, mit dem man administrative Aufgaben automatisiert. Es besteht aus einer deklarativen (Programmier-) Sprache, um Systemkonfigurationen zu beschreiben, sowie einer Client- und Server-Architektur, um diese Rezepte zu verteilen.

Einfacher gesagt, mit Puppet kann der Administrator übliche Aufgaben, wie Benutzer hinzufügen, Pakete installieren, Konfigurationen ändern, auf beliebig vielen Systemen unterschiedlicher Architekturen automatisiert in sehr kurzer Zeit durchführen.
In Puppet werden sogenannte Provider verwendet, die sich um die einzelnen betriebssystemspezifischen Tools und Abläufe kümmern. Dadurch “weiß” Puppet beispielsweise, dass auf einem Debian basierten System Pakete mit apt-get und auf einem RedHat basierten System mit yum installiert werden können.

Zusammen mit einer Versionskontrolle, wie z. Bsp. git, behält man zudem den Überblick über Konfigurationsänderungen im gesamten Team.

Puppet hat sich bei vielen IT-affinen Firmen wie z. Bsp. Oracle, Twitter und Rackspace (http://puppetlabs.com/customers/companies/) etabliert. Auch *um setzt auf Puppet als zentrales Automatisierungswerkzeug, und kann somit große Internet-Plattformen von vielen hunderten Servern beherrschbar administrieren.

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