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Kein Teenage Sex: Big Data hat ernsthafte Absichten

Verfasst am 24.03.2016 von Axel Hoffmann

Sex education

Sex und Big Data gehören zu den prägenden Themen unserer Zeit. Ersteres ganz generell und verkaufsfördernd. Letzteres ökonomisch und gerade erst als einer der wichtigsten Trends der CeBIT 2016 bestätigt. Es wird also viel und oft über Big Data geschrieben und gesprochen. Und immer – immer! – wieder ist da das Zitat.

"Big Data is like teenage sex:

everyone talks about it,

nobody really knows how to do it,

everyone thinks everyone else is doing it,

so everyone claims they are doing it..."

- Dan Ariely -

Ist das nicht lustig? Ja, das ist nicht lustig. Nicht mehr. Es mag mal catchy gewesen sein, Dan Ariely einleitend zu zitieren. Doch der Psychologe und Hochschullehrer schrieb diesen Satz im Januar 2013. Vor mehr als drei Jahren.

(Geliket und kommentiert wird es nach wie vor mit Sätzen wie "Great quote, I will use it".)

In der wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung sind drei Jahre mehr als eine Ewigkeit! Inzwischen haben sich Anforderungen grundlegend geändert. Die zielgerichtete Nutzung von Daten ist als Thema und Notwendigkeit in den meisten Unternehmen angekommen. Nahezu alle großen und mittelständischen Unternehmen haben mittlerweile eigene Datenpools ausgehoben, gefüllt und im besten Fall schon erste Prototyp-Projekte realisiert.

Sag "nein" zu Teenage Sex!

Aufstehen und rausgehen. Ganz ernsthaft. Wer heute noch Präsentationen oder Artikel mit dem Ariely-Zitat einleitet – und das sind erstaunlich viele, deshalb ja diese Zeilen –, disqualifiziert sich gleich beim Start. (Wie Jürgen Hingsen damals in Seoul, die Älteren erinnern sich vielleicht.)

Angesichts der Komplexität von Trends und Themen sind Unternehmen ohnehin schon verwirrt und aufgewühlt genug. Es ist verwerflich und falsch, dies auszunutzen und sie mit (Teenage) Sex zu ködern. Was Unternehmen heute brauchen, ist kompetente Unterstützung bei der individuellen Digitalen Entwicklung. Das Zitat zeugt heute nicht mehr von dieser Kompetenz. Wer es also zu Anfang einer Präsentation hört, sollte sie gleich wieder verlassen; wer es in einem Artikel sieht, sollte aufhören zu lesen – und besser mit jemandem sprechen, der sich damit auskennt.

Das musste mal raus.

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