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Big Dating: *um zeigt, was Gutes passiert, wenn Data Science und eine zündende Idee aufeinandertreffen

Verfasst am 16.07.2015 von Christoph Salzig

Eigentlich ist der Hype um Big Data vorbei, sagen die Analysten von Gartner. Also könnte die Umsetzung nun endlich beginnen. Denn während sich Big Data-Gespräche in den letzten Jahren hauptsächlich um fiktive Szenarien drehten, sind mittlerweile Business Cases erfolgreich umgesetzt worden. Dennoch ist Big Data für viele Unternehmen nach wie vor „The Big Unknown". So sind Daten zwar vorhanden, werden aber manuell verarbeitet, und beim Gedanken an Automatisierung wissen viele gar nicht erst, wo sie anfangen sollen. Hindernisse wie diese fand *um Data Scientist Florian Dohmann bei den Teilnehmern des Vertriebsmanager Kongresses in Berlin im Juni vor – und begegnete ihnen mit einem interaktiven Round Table, in dem er zeigte, wie "spielend" einfach es sein kann, Big Data-Ideen zu entwickeln und anzuschieben.

TUM PM41 Vortrag FD
© moore.owen38 | flickr.com

Bleiben wir beim Bild des Spiels und widmen wir uns den Spielregeln. Um Big Data-Projekte in Betracht zu ziehen, muss man erst einmal wissen, wie solche Projekte prinzipiell anzugehen sind und was möglich ist. Es geht um Grundwissen und Inspiration. Alles beginnt mit der simplen Frage: Was ist eigentlich Data Science?

Hierzu weiß das Regelwerk: "Data Science bedeutet grundsätzlich, aus einer Datenmenge mittels mathematischer Methoden Wissen zu ziehen. Techniken wie maschinelles Lernen liefern schnelle Ergebnisse, aus denen sich nicht selten unerwartete Zusammenhänge ergeben. So werden Berechnungsmodelle mit Daten 'trainiert', Annahmen werden verprobt und in einem stetigen Kreislauf aus Anwendung und Auswertung angepasst."

Hat man diese Grundlagen verstanden – ist man datafiziert –, kann es losgehen. Aus dem Wissen, wie man grundsätzlich Daten nutzbringend analysieren kann, lassen sich nun Ideen für das eigene Unternehmen ableiten. Hier lautet die Devise: Einfach mal ausprobieren! Frei-, quer-, umdenken und sich nicht scheuen, auch über den Tellerrand hinauszuschauen.

Wie jedes gute Spiel macht auch Big Data-Ideenwurf in einem Team mehr Spaß. Nur wenn die richtigen Köpfe zusammenkommen, die ihren individuellen Beitrag leisten, können mithilfe von Data Science Prozesse optimiert oder gar neue Geschäftsmodelle erschlossen werden.

Eben diese Erfahrung machten auch die "Mitspieler" des interaktiven Round Tables. In kürzester Zeit entwickelten sie im gemeinsamen Austausch eigene wegweisende Möglichkeiten der Datennutzung. Darunter Ideen wie die Prognose von Kundenverhalten zur Bestimmung von Absprungpunkten bei Stadtwerken, die Optimierung von Flug- und Bahnlieferungen bei Expressgut-Dienstleistern oder die Analyse des Marktpotenzials für neue Gaming-Produkte.

Fazit aus dem Spielbericht: Jeder kann Big Data! Wenn genügend Daten und die richtige Inspiration vorhanden sind – und wenn es einen guten Full-Service-Partner gibt, der daraus Erkenntnisse gewinnen kann und in Ergebnisse umzuwandeln weiß. In dieser Aufstellung wird ein seriöses Big Data-Projekt planbar und wirklich "spielend" einfach.

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