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McKinsey-Studie prognostiziert Innovationsschub und vielfachen Mehrwert durch das Internet of Things

Verfasst am 14.08.2015 von Christoph Salzig

Von wegen Hype! Das Internet of Things (IoT) birgt enormes Potenzial für die weltweite Wirtschaft, besagt die brandaktuelle Studie "The Internet of Things: Mapping the Value beyond the Hype" des McKinsey Global Institutes. Die Analysten der Unternehmensberatung prognostizieren bereits im Jahr 2025 einen jährlichen Mehrwert von bis zu 11,1 Billionen, mindestens aber 3,9 Billionen US-Dollar. (Kein Übersetzungsfehler – sie sprechen von "trillions".) Handlungsbedarf und Möglichkeiten sieht die Studie vor allem für die traditionelle und die mittelständische Wirtschaft.

Größtes Potenzialfeld von Internet of Things und Industrie 4.0: die Smart Factory (Bild: fotolia)Größtes Potenzialfeld und Kernbereich von Internet of Things und Industrie 4.0: die Smart Factory (Bild: fotolia)

Smarte Prognosen

Ob Smart Home, Smart City oder Smart Factory – Schlüssel zur Smartness ist das Internet of Things. Im Kern: intelligente Gegenstände oder Dinge, die Daten erfassen, analysieren und damit helfen, Entscheidungen zu treffen. Manche Dinge interagieren dabei mit dem Menschen. Andere interagieren mit anderen Dingen. (Dann sprechen wir von Interoperabilität.) Für die Studie hat McKinsey über 300 solcher Anwendungen unter die Lupe genommen und kommt zu dem Ergebnis, dass sowohl für Unternehmen als auch für Konsumenten ein enormes Potenzial besteht.

Gute Perspektiven

Derzeit stehen bei IoT-Anwendungen noch Produkte und Neuerungen für Konsumenten im Vordergrund, sagt McKinsey. Die Kollegen von Gartner kamen mit einem aktuellen Report gerade zu einem ähnlichen Ergebnis. Kernaussage von "Predicts 2015: The Internet of Things" war, dass bis 2020 mehr als 25 Milliarden vernetzte Gegenstände in Gebrauch sein werden.

Das größte Potenzial besteht laut McKinsey jedoch in Business-to-Business-Anwendungen wie beispielsweise in der Industrie 4.0 oder in der digitalisierten Logistik. Die technologische Entwicklung trägt entscheidend dazu bei. So werden Smart Glasses und vergleichbare Produkte in absehbarer Zeit so erschwinglich sein, dass sich der Einsatz in Fabriken lohnt. In der Folge können Mitarbeiter einfach geschult oder bei der Wartung komplexer Maschinen kostengünstig unterstützt werden.

Das Internet der Dinge rechnet sich also! Gerade dieser Aspekt macht die Studie so spannend. Denn trotz der genannten, beeindruckend hohen Summen werden nicht nur große Unternehmen vom Internet of Things profitieren. Gerade mittelständischen Unternehmen stehen durch die gezielte Digitalisierung und Vernetzung entlang der Wertschöpfungsketten neue Türen im Wettbewerb offen.

Dafür muss die Wirtschaft allerdings auch ihre Daten richtig nutzen. Denn Digitalisierung und Interoperativität sind laut Studie eng verknüpft mit dem sinnvollen Einsatz und zusätzlichen Nutzen von Big Data. Noch wird weniger als ein Prozent vorhandener Daten verwendet, so die Experten. Zudem werden diese meist zur Echtzeitüberwachung und Störungsanalyse eingesetzt. Einen wesentlich größeren Mehrwert versprechen aber beispielsweise die Prozessoptimierung und die gezielte Vorausplanung bestehender Arbeitsabläufe. Weitere große Potenziale bestehen im Energiesparen, in der Arbeitseffizienz und in der Maschinenwartung. Auch Mitarbeiter profitieren von den Optimierungen, etwa durch weniger Gesundheitsrisiken und mit mehr Sicherheit.

Zeit, zu handeln

Im Kern bestätigt die Studie unsere Sicht als Entwickler und Arrangeure der angewandten Digitalisierung: Daten sind die wichtigste Ressource der Industrie 4.0; sie sind in rauen Mengen vorhanden, werden von den meisten Unternehmen aber höchstens ansatzweise genutzt. Immer wenn die Studie von Potenzialen spricht, möchten wir hinterherrufen: "Wir setzen sie frei! Nutzen wir sie!"

Wir haben die Erfahrung und das Know-how, die Technologien und die Experten. Unsere Data Scientists, Data Engineers und Entwickler helfen, eigene Big Data-Projekte zu realisieren. Auch phasen- oder projektweise und kosteneffizient mit wenig eigenem Aufwand.

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