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„Nie Schema F" – über die Fähigkeit, immer wieder Neues zu schaffen und weshalb es wichtig ist, auf einer endlosen Reise zwischendurch mal keinen Strom zu haben

Verfasst am 23.07.2015 von Axel Hoffmann

Mario Apitz (37) ist *um Gründungsmitglied – er trägt die Personalnummer 3 – und seit sieben Jahren der Director Operations. Er hat einen zentralen Bereich des Unternehmens aufgebaut, leitet ihn von Anfang an und kennt jedes Detail. Man kann ihn nachts wecken und bekommt auf jede Frage präzise Antworten. Für unser Gespräch fand er aber glücklicherweise tagsüber ein paar Minuten.

TUM PM42 Interview MA

„Wir liefern immer maßgeschneidert." Mario Apitz hält, was er verspricht.

Hi Mario. Prima, dass du zwischen Kundenterminen und Jobabstimmungen noch Zeit für ein Gespräch gefunden hast.

Dank nicht mir, sondern lieber den Kollegen, die gerade auf mich verzichten müssen. (Lacht.)

So viel zu tun?

Immer. Über mangelnde Auslastung können wir uns nicht beschweren. Obwohl... beschweren können wir uns eigentlich gar nicht. Es läuft und macht Spaß.

Wie läuft denn ein typischer Arbeitstag?


So ein „typischer" Tag ist eigentlich sehr abwechslungsreich. Es geht immer wieder um neue Ideen und Lösungen. Routinen gibt es natürlich auch, in den Prozessen und in der Kommunikation. Die sind wichtig.

Wie würdest du deine Aufgabe beschreiben?


Ich führe unsere vier Operation Teams und das Datacenter Team mit insgesamt fünfzig herausragenden Experten. Meine Aufgabe ist, sie zu koordinieren und zu pushen, um zusammen kundenindividuelle Bestleistungen zu erbringen. Nie Schema F. Wir liefern immer maßgeschneidert und machen Kunden glücklich.

Was machst du, wenn du gerade nicht maßschneiderst? Was macht dich glücklich?


Ach, glücklich macht mich, was ich tue. Aber zweimal im Jahr nehme ich mir eine Auszeit und begebe mich für ein paar Tage ins Mittelalter.

Ins Mittelalter?


Ja, genau. In ein waschechtes großes Mittelalter-Lager auf historischer Burganlage. Mit klapperndem Handwerk und offenem Feuer, ohne Strom und Internet, E-Mails oder Handy. Das erdet zwischendurch und ist mittlerweile ein wichtiger Gegenpol zu meinem technisierten Leben. Sonst kennt man ja nichts anderes mehr.

Dabei bist du gar nicht nach 1980 geboren, also kein Digital Native.


Stimmt, ich bin kein Digital Native. Mehr was man so „Nerd" nennt. Ich gehöre zur Generation C64, bin mit dem Commodore aufgewachsen...

...und gleich in die Digitalbranche hinein?


Fast. Nach dem Abitur habe ich zunächst Administratoraufgaben wahrgenommen, um mein Studium zu finanzieren. Quasi nebenbei habe ich dann sieben Semester Jura studiert, bis mir klar wurde, dass ich mein Leben nicht mit Juristen verbringen möchte.

Und dann?


Dann habe ich meine Leidenschaft für Technologie endlich zum Beruf gemacht. Das heißt, ich habe weiter gearbeitet, parallel technische Informatik studiert und als Dipl. Ing. abgeschlossen.

Wie bist du schließlich zu *um gekommen?


Angefangen habe ich bei Pixelpark, was man gewissermaßen als unsere „Keimzelle" bezeichnen kann, weil sich einige Kollegen dort schon begegnet sind. Da gab es mal ein Bier und ein lockeres Gespräch mit Ravin [Mehta – sein Chef; A.d.V.] darüber, was man anders machen könnte. Etwas richtig Neues starten. Keine der üblichen Internetagenturen, aber auch keine trockene Technikbude, die nur Infrastruktur bietet.

Ein paar Monate später hat er mir von Unbelievable Machine erzählt. Genau das war's! Da habe ich die gute Entscheidung getroffen, meine Komfortzone als Betriebsleiter IT zu verlassen, und mich auf diese spannende Reise begeben.

Mit welchem Ziel?


Service-Regionen zu erobern, die nie ein Mensch zuvor betreten hat. (Lacht.) Ohne endgültiges Ziel, denn die Reise hat seitdem gar nicht aufgehört, sondern geht mit unglaublicher Geschwindigkeit weiter. Wir haben immer wieder neue Herausforderungen zu lösen und immer wieder neue Ideen.

Ihr seid also Pioniere.


Definitiv. Als wir gestartet sind, gab es in Deutschland zum Beispiel noch gar keine Clouds. Wir haben die heutigen Technologien mit aufgebaut und den Standard gesetzt.

Das reicht aber nicht aus. Cloud Computing beschreibt ja nur die Infrastruktur mit Rechenzentren und Servern. Wir reden hier von einem Standardwerkzeug... wie ein Schraubendreher. Es ist gut, dass man einen hat, aber man muss vor allem wissen, wie man damit tolle Sachen zusammenbaut.

Und das weiß *um?


Das weiß *um. Unsere Devise lautet „team and service first!" Erst kommt der Kunde, sein individueller Bedarf, dann die Technologie. Jeder Kunde hat ein festes lokales Operation Team aus exzellenten Spezialisten. Wir schauen immer, was der Kunde braucht und bieten kundenindividuelle Lösungen auf Basis optimaler technologischer Infrastruktur. Darin unterscheiden wir uns ganz deutlich von Dickschiffen wie Amazon, die eher Pakete und Lösungen von der Stange anbieten.

Nochmal zur beschriebenen Reise: Wohin geht sie in der nächsten Zeit?


Immer weiter, sage ich doch. (Lacht.) Nächste Stationen sind ganz sicher die Industrie 4.0 und das Internet of Things. Wenn alle Dinge – Lampen, Kühlschränke, sonstwas – Teil des Internets sind und von überall Zugang brauchen, schafft das besondere Anforderungen an die Verfügbarkeit von Systemen und Daten. Cloud Services bieten da gute Voraussetzungen.

Klingt als könntest du das kaum erwarten?


Wir sind schon optimal dafür aufgestellt. In Sachen Skalierbarkeit, Datenschutz und Sicherheit bieten wir schon jetzt alles, was man dafür braucht. An Ideen mangelt es uns auch nicht. Ein paar Kollegen mehr könnten wir allerdings noch gebrauchen. Deshalb muss ich jetzt auch wieder los.

Na, dann... weiterhin eine gute Reise.


Danke. Ich schreib mal. (Und weg.)

>> Karriere in der Datenbranche: Jobeinstieg bei *um

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