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"Wenn man gut ist, macht es noch mehr Spaß": über gemeinsames Wachstum im Unternehmen und worin sich dies vom Freiklettern unterscheidet

Verfasst am 15.09.2015 von Axel Hoffmann

Sabrina Hentsch (27) ist frisch gebackene Business Analystin bei *um. Man kennt sich aber schon länger und besser, denn sie hat bereits anderthalb Jahre vorher als Werkstudentin angeheuert. Vor wenigen Wochen hat sie ihre Masterarbeit abgegeben und kam gleich am nächsten Tag fest an Bord. Wir haben uns mit ihr darüber unterhalten, wie es ist, mit einem Unternehmen zu wachsen und weshalb es sich lohnt, fest anzupacken.

TUM PM47 Interview SH

Hi Sabrina, herzlichen Glückwunsch.

Wozu?

Na, zum Abschluss als „Master of Science" und zum festen Job bei *um. Das ist beides ja erst ein paar Tage her.

Stimmt, danke. Seit August mach ich ganz offiziell, was ich vorher auch schon gemacht habe.

Du kümmerst dich um die Finanzen.

Genau.

Bei *um denkt man ja nicht unbedingt zuerst an Finanzen.

Aber an Zahlen. Die Datenjungs (Data Scientists, Data Engineers etc.; A.d.V.) beschäftigen sich ja auch mit Mathematik und haben ihre Berechnungen. Mich interessieren aber mehr die Kennzahlen und das Reporting.

Das klingt jetzt aber ziemlich "corporate".

Von wegen! Corporate sind die großen Firmen und Konzerne. Dort werden Kennzahlen einfach vorgegeben und es sind nur vorgefertigte Strukturen zu pflegen. Hier entwickeln wir die Strukturen selbst.

Und was machst speziell du?

Als Business Analyst setze und messe ich Kennzahlen, aktuell zum Beispiel für bereichsübergreifende Analysen. Wir haben gerade auch ein neues Business Intelligence Tool eingeführt.

Wie kommt man dazu?

Das Thema Finanzen und Zahlen ist meins. Mit Zahlen umzugehen, hat mir schon immer Spaß gemacht. Ich komme ursprünglich vom Niederrhein und habe da bei der Volksbank meine Ausbildung zur Bankkauffrau gemacht. Da habe ich auch noch ein Jahr gearbeitet. Aber das war mir zu langweilig.

Also bist du nach Berlin gezogen?

Erst war ich zehn Monate auf Weltreise, in Australien, Neuseeland und ein paar tollen asiatischen Länder. Dann habe ich beschlossen, nochmal zu studieren... Wirtschaftsingenieurwesen an der HTW Berlin.

Wie bist du schließlich zu *um gekommen?

Durch den Professor, der meine Bachelor-Arbeit betreute. Damals habe ich hunderte von Excel-Auswertungen vorgenommen, alles war sehr zahlengetrieben. Er wusste, dass ich ein Faible dafür habe. Und er erzählte, dass er jemanden kennt, der jemanden sucht, der gut mit Zahlen und mit Excel umgehen kann. Dann hat er mich mit Sven Haberhausen, unserem Director Finance bekannt gemacht. Es gab ein Vorstellungsgespräch, und seitdem arbeite ich hier im Finance-Bereich.

Was gefällt dir besonders gut?

Alles. (Überlegt.) Dass wir wie eine große Familie sind. Wir wachsen und entwickeln uns ständig weiter. Es ist toll, diese Entwicklung mit beeinflussen zu können. Wenn hier bei *um etwas eingeführt wird – ein neuer Prozess oder ein Tool –, dann kann man sehen, wie es sich weiterentwickelt.

Anders als in Konzernen, wo man meistens gar nicht mitbekommt, was um einen herum passiert. Das habe ich in unterschiedlichen Praktika mehrfach so erlebt. Außerdem gibt es hier Entscheidungen, manchmal innerhalb eines Tages. In einem Konzern vergehen meist eher Wochen, bis etwas entschieden wird.

Du klingst wirklich begeistert für deinen Beruf. Wofür begeisterst du dich denn privat? Die Weltreise zeigt ja schon, dass du gerne reist.

Und wie! Ansonsten habe ich auch eine große Leidenschaft für das Segeln.

Also "...nischt wie raus nach Wannsee", wie es in diesem Schlager heißt?

Ist der schon älter? Den kenn’ ich gar nicht. Ein bisschen größer muss das Wasser aber sowieso sein, mindestens die Ostsee.

Und was machst du gern in Berlin?

Arbeiten. (Lacht.) Ansonsten gehe ich gern raus und mache natürlich viel Sport. Yoga zum Beispiel. Und einmal in der Woche gehen wir mit einer ganzen Gruppe von Kollegen zum Bouldern.

Betriebssport Freiklettern? Bei *um geht’s hoch hinaus?

Nee, ganz locker. Wir haben einen Skype-Channel eingerichtet. Da schreibt einer rein, dass er am Abend oder am nächsten Tag Bouldern geht, und meistens gehen dann vier oder fünf Leute mit.

Man muss da nicht gut sein, die Hauptsache ist, es macht Spaß. Ein bisschen anders als im Job. Da muss man gut sein UND es macht Spaß. (Kurze Denkpause.) Dann macht es sogar noch mehr Spaß.

Eine schöne Definition für Teamspirit.

Ja, das beschreibt *um ziemlich gut. Hier packt jeder mit an, wie beim Bouldern, wir setzen einen sicheren Schritt an den anderen und erreichen souverän die nächsten Ziele. Unsere Reportings bestätigen das auch – das kann ich jeden Tag sehen.

Ist das kein Betriebsgeheimnis?

Ich glaube nicht. Wahrscheinlich eher unser Erfolgsgeheimnis.

Womit wir auch ein tolles Schlusswort haben. Danke für das Gespräch, Sabrina.

Sehr gern. (Mit einem Händedruck, der sagt, dass sie ziemlich gut beim Bouldern sein dürfte.)

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