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Data Architect und System Architect – Rolle, Bedeutung und Definition

Verfasst am 23.11.2017 von Axel Hoffmann

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"Planvolles Entwerfen, Gestalten und Konstruieren von Bauwerken" sind zentraler Inhalt der Architektur und Kernaufgabe von Architekten. Von ähnlicher Größe und Bedeutung sind die Rollen der namentlich verwandten Berufe im geschäftskritischen Bereich der Data-Infrastrukturen: Data Architect und System Architect heißen die planvollen Gestalter und Konstrukteure. Ein Blick auf beide Berufsbilder.

Was macht ein Data Architect?

Ein kurzer Blick aufs Handlungsfeld: Im Data Engineering geht es darum, Daten zu generieren, in Datenbanken und Data Warehouses zu speichern und zu historisieren, aufzubereiten, anzureichern und nachfolgenden Instanzen zur Verfügung zu stellen. Zwei Berufe/Funktionen tragen dazu bei.
Zunächst der Data Engineer, der die Daten erforscht und die passende Software-Lösung entwickelt. Seine Aufgaben liegen im Bereich von ETL und Data Warehousing.

Mit ausreichender Berufs- und Business-Intelligence-Erfahrung folgt die nächste Karrierestufe: Der Data Architect befasst sich mit dem Entwurf, der Erstellung, dem Deployment und der Verwaltung von Big-Data- und Cloud-Infrastrukturen. Und er weiß dies zu vermitteln. Er bewertet potenzielle (interne und externe) Datenquellen und entwirft den Plan zur Integration, Zentralisierung, Sicherung und Wartung. Dabei arbeitet er eng mit den Anwendern, Systemdesignern und Entwicklern eines Projektteams zusammen.

Was macht ein System Architect?

Gesamtbild wie Erfahrungshorizont erweiternd, folgt der Experte für das große Ganze: Der System Architect ist verantwortlich für die Planung, Entwicklung und Bereitstellung neuer Data- und IT-Infrastrukturen von Unternehmen. Heute zwingend auch in Verbindung mit Managed Cloud und Colocation Services. Er analysiert bestehende IT-Architekturen und berät auf technischer Ebene. Zudem konzipiert und implementiert er Systemarchitekturen und Prozesse, auch nach DevOps-Kriterien, für komplexe Web- bzw. Big-Data-Projekte.

Mit umfassendem Know-how und entsprechender Erfahrung – in der Regel mehr als zehn Jahre – arbeitet er an fortgeschrittenen, komplexen technischen Projekten oder geschäftlichen Fragestellungen, die auf dem neuesten Stand der Technik oder Branchenkenntnissen beruhen. Was eben auch erfordert, dass er Branchentrends und neue Technologien für die Systemarchitektur im Auge behält.

Data und System Architects sind gefragt

Derart qualifiziert, sind beide Architektentypen gefragt. Da Berufserfahrung und Skills deutlich zusammenhängen, gehen fortschrittliche Unternehmen dazu über, Data Architects und System Architects auch über eigene Akademieprogramme fortzubilden. The unbelievable Machine Company macht dies übergreifend über die Standorte Berlin, Frankfurt/Main und Wien. Entsprechende Verstärkung wird gesucht.

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