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Definiere Digitalisierung: Digitale Entwicklung statt Digitale Transformation

Verfasst am 24.11.2016 von Axel Hoffmann

"Vielleicht können wir diesen Teil, wo es um die Gestaltung der digitalen Transformation geht, noch etwas mit Inhalt füllen…" © Dirk Meissner, Süddeutsche Zeitung
© Dirk Meissner, Süddeutsche Zeitung

Die Digitale Transformation ist Schlagwort und Reizthema in Medien, Events und Foren. Als strategischer Imperativ aka. „wir müssen endlich", der in der Realität nach wie vor nur langsam und ungeführt vorankommt, mutlos behandelt oder gar verpennt" wird. So die einhellige Meinung. Grund für diese Nicht-Entwicklung ist oft ein diffuses oder schlicht nicht vorhandenes Verständnis von Notwendig- und Möglichkeiten. Was ist Digitale Transformation – und was nicht? Warum reicht es nicht aus, davon zu reden? Eine Einordnung und Definition.

Was bedeutet Digitale Transformation?

Laut Wikipedia bezeichnet der Begriff „einen fortlaufenden, in digitalen Technologien begründeten Veränderungsprozess, der die gesamte Gesellschaft und insbesondere Unternehmen betrifft". Sofern es Unternehmen betrifft – das macht er hier konkret –, geht es um Wertschöpfungs- und Geschäftsprozesse und deren „Umformung" (Transformation) mit Hilfe digitaler Technologien.

So weit, so kurz. Denn wer den Terminus so verwendet, benennt die bloße technische Notwendigkeit und beschränkt sich darauf, bestehende, bisher analoge Geschäftsprozesse (erstmals) digital zu modellieren und somit zu verbessern zu wollen. Dies mag ein guter Anfang sein, ist aber bestenfalls mittelfristige Business-Optimierung.

Was fehlt bei der Digitalen Transformation?

In der rein technischen Sicht- und Herangehensweise fehlt den Unternehmen, das unternehmerische Ziel. Die Frage, wofür Prozesse „digital transformiert" werden sollen und was das Unternehmen damit erreichen will, wird ausgeblendet. Eine gezielte, strategische Digitalisierung findet nicht statt. Es fehlt der Brückenschlag zwischen Business und IT. Und es wird alten Denkmustern gefolgt.

Um zur wirklichen Transformation, zum wirksamen nachhaltigen Wandel fähig zu sein, fehlt allzu oft ein entscheidendes Detail: ein modernes „digitalfähiges" Mindset. Wenn Unternehmen langfristig überleben und wachsen wollen, müssen sie offen für neue Ansätze sein. Digitales und Data-Denken gehören dann in ihre DNA. Sie müssen sich neuen Ansätzen und Möglichkeiten – mehr noch: einer neuen Kultur mit neuer Leadership – öffnen. Dies beginnt beim grundlegenden Denken und reicht bis zur Implementierung in die Organisation.

Digitaler Wandel? Besser noch: Digitale Entwicklung

Die Chance der Digitalisierung besteht darin, Geschäftsprozesse neu ausrichten und komplett neue Geschäftsprozesse entstehen zu lassen. Mehr noch liegt sie darin, sich neue Geschäftsfelder oder gar neue Segmente zu erobern. Indem Unternehmen in der Lage sind, veränderte Markt- und Datenlagen zu erfassen, sie zu nutzen und daran weiterzuentwickeln.

Die Chance der Digitalisierung besteht darin, Geschäftsprozesse neu ausrichten und komplett neue Geschäftsprozesse entstehen zu lassen. Mehr noch liegt sie darin, sich neue Geschäftsfelder oder gar neue Segmente zu erobern.

Digitale Entwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess. Sie ist der entscheidende Faktor für die Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Kein Unternehmen gewinnt oder hält eine stabile Marktposition dadurch, dass es starr auf seiner bisherigen Position verharrt. Wie bei einer Brücke oder einem Hochhaus gilt: Beweglichkeit ermöglicht Größe und Standfestigkeit.

Digitale Transformation bleibt das Schlagwort der Stunde. Es ständig zu wiederholen oder anzumahnen, macht es jedoch nicht richtiger. Und es reicht auch nicht aus, um die Zukunft von Unternehmen auf neue erfolgreiche Geschäftsmodelle auszurichten. Jedes Unternehmen hat seine spezifischen Anforderungen und Ziele – wenn es sie denn hat – und vollzieht seine individuelle Digitale Entwicklung. Wichtige Treiber dafür sind Daten (Big Data Analytics), Algorithmen (maschinelles Lernen), Technologie und Mindset. Und am besten jemand, der sich damit auskennt.

 

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