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Zur Einordnung: Apple speichert iCloud-Daten bei Google

Verfasst am 02.03.2018 von Axel Hoffmann

Apple speichert iCloud-Daten bei Google, eine Einordnung

Ein Aufreger dieser Woche war, dass Apple seine iCloud-Daten – „Fotos & Co." – gar nicht selbst, sondern in der Google Cloud speichert. Mutmaßungen folgten, ob Google nun Zugriff auf diese Inhalte habe. Wir ordnen kurz ein, weshalb dem nicht so ist.

Fotos, Musik, Dokumente, Präsentationen, Kontakte und so fort – für jedes denkbare digitale Format hat Apple attraktive Services im Angebot. Diese werden von Millionen Kunden genutzt und produzieren ein exponenziell Vielfaches an Daten. Die Backups dafür speichert Apple zum großen Teil in der iCloud.

Schaut man genauer hin, stellt man fest, dass es sich bei der iCloud um ein enormes Server-Areal zur sicheren Speicherung und zuverlässigen Verwaltung massiver Datenmengen handelt. Das ist eine Mammutaufgabe, die ohne den Rückgriff auf Drittanbieter kaum zu bewältigen ist. Auch wenn Apple bereits im letzten Jahr angekündigt hatte, eigene Rechenzentren bauen zu wollen, um unabhängiger von anderen Speicheranbietern zu werden.

Diese Woche nun hat CNBC berichtet, dass Apple in einem öffentlich zugänglichen Update des iOS Security Guides „enthüllte", wer diese Drittanbieter sind. In früheren Editionen hieß es, die iCloud-Inhalte werden auf Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure gespeichert, die neueste Version nennt Amazon S3 und Google Cloud.

„Apple hat sich damit für zwei der leistungsstärksten Anbieter der Branche entschieden", erläutert Ravin Mehta, *um Managing Director und Basefarm Vorstand. „Wobei Google im Volumen zwar kleiner ist als AWS und Azure, doch in Kapazität und Services deutlich auf Aufholkurs, wie der aktuelle Cloudanbieter-Vergleich zeigt und wir hier gerade sehen."

Apple ist aktuell übrigens nicht der einzige namhafte Player, der auf die Dienste der Google Cloud Platform zugreift, Spotify und Snapchat tun das unter anderem auch.

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