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Interview mit dem Azubi: Dinh Ha Nguyen über die Ausbildung bei *um

Verfasst am 17.04.2018 von Axel Hoffmann

Interview mit dem Azubi: Dinh Ha Nguyen über die Ausbildung bei *um

Unbelievable Machine (*um) ist seit acht Jahren auf stetem Wachstumskurs und setzte sechs davon komplett auf erfahrene Mitarbeiter. Vor-, Quer- und Lösungsdenker. Seit 2016 bildet *um auch selbst aus – und öffnet auch hier die Türen für Menschen mit dem passenden Spirit. Einer davon ist Dinh Ha Nguyen (24), seit Februar 2017 in der Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Wir haben uns darüber unterhalten, was ihn dabei antreibt und wohin die Reise geht.

Hallo Ha. Was wolltest du eigentlich werden als du klein warst?

Reich (lacht). Meine Eltern hatten immer große Erwartungen an mich. Wenn es nach ihnen geht, wäre ich jetzt Anwalt oder Arzt. Handwerker oder sowas wollte ich nie werden.

Sondern?

Ich war schon immer der IT-Techniker für Familie und Freunde, habe mich um Hardware gekümmert und die Software aufgespielt, wo das nötig war. Meine PCs habe ich mir schon immer aus einzelnen Komponenten zusammengestellt und selbst gebaut.

Gute Voraussetzungen also, um auch beruflich in die IT einzusteigen.

Eigentlich schon. Ich wollte schon damals am liebsten in der IT arbeiten, dachte aber, ich sei nicht gut genug.

Wieso das?

Weil ich in der Schule in Informatik eher mittel war. Deshalb hab ich erstmal ein Studium in Unternehmensrecht begonnen, um den gewünschten Weg der Eltern zu gehen. Da merkte ich aber schnell, dass das zu trocken und zu theoretisch war – und dass ich es mit IT angehen sollte.

Und dann?

Dann hab ich versucht, einen Ausbildungsplatz zu finden. Ich wollte eine duale Ausbildung machen, mit möglichst viel Praxis. Im September 2016 habe ich aber erstmal einen schulischen Ausbildungsplatz gefunden...

...zum Fachinformatiker für Systemintegration?

Genau. Den hab ich dann angenommen, mich aber parallel weiter umgeschaut und im Netz recherchiert, welche Unternehmen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen richtigen Ausbildungsplatz anbieten. So wurde ich auf *um aufmerksam.

Warum ausgerechnet *um?

Die Webseite sah schon anders aus als bei anderen, und sie war informativ. Bei den meisten standen vor allem Floskeln. Kurz darauf hatte ich ein Vorstellungsgepräch, und schon da war gleich eine tolle Atmosphäre. Die Leute waren überraschend jung und sehr offen.

Wird dir das halbe Jahr der schulischen Ausbildung angerechnet?

Ja. Ich bringe ja einiges Theoriewissen mit. So geht die Ausbildung ganz regulär bis September 2019.


ZitatDirkDE_V3


Oh, ja. Hier gibt es eine besondere Arbeitsatmosphäre. Viele junge Leute, die Ideen und Lust auf Innovationen und neue Technologien haben. Das spürt man überall, und dadurch macht die Arbeit für mich als Azubi auch viel Spaß.
Was geht in der Zwischenzeit? Ist es so wie du es erwartet hast?

Es herrscht ein respektvoller, aber lockerer Umgang. Wir duzen uns alle, auch die Chefs, aber wir respektieren, dass sie halt viel Ahnung haben.

Wie ist das als Azubi?

Azubis werden hier mit genauso viel Respekt behandelt. Uns zwingt keiner zu typischen Azubi-Aufgaben wie Kaffee kochen oder Brötchen holen. Hier ist es zielführend. Auch so, dass *um die Azubis so gut wie möglich in die täglichen Arbeiten und Projekte integriert.

*um hat viele unterschiedliche Abteilungen und Leute, die in verschiedenen Bereichen arbeiten, mit vielen Hintergründen und Kulturen. Das merkt man dann auch in der Arbeitsatmosphäre, hier gibt es nicht nur typische IT’ler, das macht besonders viel Spaß.

Lernst du auch andere Abteilungen in deiner Ausbildung kennen?

Ja, klar. Als Azubi gehe ich durch alle Abteilungen von *um. Auch als IT-Azubi bin ich jeweils ein paar Wochen in den Abteilungen Finance, Helpdesk oder Data Center. Aktuell bin ich im Bereich Finance.

Findest du das gut?

Den Einblick in die anderen Bereiche zu bekommen, finde ich sehr gut. Ich denke mal, dass keine Abteilung unwichtig ist für die Firma als Ganzes. Deshalb ist das für mich interessant, in alle wenigstens mal reingeschnuppert zu haben und ein paar Wochen mitzuarbeiten.

Wo schnupperst du als nächstes?

Demnächst geht es in die Helpdesk-Abteilung. Die meiste Zeit bin ich aber im Bereich Operations, da mache ich ja meine Ausbildung.

Was findest du gut daran?

Also, erstmal die breite Ausbildung mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten. Und dann, dass ich alle möglichen aktuellen und kommenden Technologien kennen und anwenden lerne. Ich hab auch immer einen Ausbilder an meiner Seite.

Es ist unglaublich abwechslungsreich, auch innerhalb meines eigenen Teams. Wir haben ganz unterschiedliche spannende Projekte, das macht großen Spaß. Und außerdem wird Engagement belohnt.

Wie zum Beispiel?

Die Berufsschule hat mir einen zweiwöchigen Erasmus-Sprachkurs in Belfast angeboten, mit Zertifikat für Business-Englisch. Ich bin aber auf den Sommerurlaub angewiesen und muss vier Wochen am Stück nehmen, um meine Verwandten in Vietnam besuchen zu können. Dadurch ist eigentlich kein Urlaub mehr für den Sprachkurs da. Die Firma ist aber sehr an der Weiterbildung ihrer Azubis interessiert und hat mir dafür noch zwei Wochen Sonderurlaub spendiert!

Das ist außergewöhnlich.

Ja, aber das ist hier immer so. Es gibt viele Veranstaltungen und Weiterbildungen. Einmal im Monat ist zum Beispiel „Brainfood", dann geht das Mittagessen auf die Firma und wir hören einen guten technologischen Vortrag.

Außerdem gibt es viele Möglichkeiten, auch privat was zu machen und mal zusammen ins Kino zu gehen oder so. Die Firma hat dafür sogar schonmal ein ganzes Kino gemietet.

Besteht dann deine ganze Freizeit aus *um?

Nee, sicher nicht (lacht). In meiner Freizeit treffe ich mich mit Freunden. Wir machen ganz normale Sachen, gehen öfter ins Kino oder spielen auch klassische Boardspiele zusammen.

Ach, und Karaoke singe ich auch in meiner Freizeit. – Sogar auch schon bei *um. Wo ich alle Singstar-Rekorde gebrochen habe.

Wie denn das?

Na ja, wir haben hier einen Freizeitraum, in dem steht auch eine Playstation. Da können wir hingehen, wenn wir gestresst sind oder nach Feierabend, um mal zu zocken oder eben um Singstar zu spielen. Und da habe ich bei jedem Lied, das ich gesungen habe, die Rekorde gebrochen!

Wir haben auch einen Kicker, an dem sich Kollegen treffen, wenn sie mal Abwechslung von der täglichen Arbeit brauchen. Die tägliche Arbeit macht aber den meisten Spaß.

Klingt, als passt du perfekt zu *um. Willst du nach Ausbildung bleiben?

Wenn die Firma mich will, gerne. Ich will auf jeden Fall.

Und wie geht es nach der Ausbildung weiter?

Nach der Ausbildung bin ich System Engineer, mit immerhin schon zweieinhalb Jahren Praxis. Und dann geht es schrittweise weiter.

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Dann wünschen wir dir weiterhin so viel Spaß bei der Ausbildung.

Danke. Jetzt muss ich aber erstmal meine Zwischenprüfung bestehen. Die steht nämlich an.

Also auch dafür noch viel Erfolg!


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