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Wie KI dein Unternehmen erfolgreicher macht

Verfasst am 11.07.2019 von Michaela Fränzer

Wie KI dein Unternehmen erfolgreicher macht // Bild lizenzfrei @ pexels.com

Künstliche Intelligenz (KI) ist der Trend dieser Zeit – und in vielen Unternehmen trotzdem noch nicht angekommen. Dabei können KI-Technologien enorm helfen, Geschäftsprozesse zu optimieren, Effizienz und Gewinne zu steigern und Kunden glücklicher zu machen. Wir zeigen drei Bereiche, in denen KI dein Business pushen kann.

Hast du bei Amazon schon mal etwas über die Option "Das könnte Ihnen auch gefallen" gekauft? Oder eine Serie oder einen Film angeschaut, den Netflix dir vorgeschlagen hat? Eine solche individualisierte Auswahl oder Empfehlung generieren diese Anbieter auf Basis zahlreicher Verhaltensparameter in Form von Daten. KI macht's möglich.  

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz nimmt kontinuierlich zu und eröffnet entsprechend unzählige Möglichkeiten, von denen Unternehmen profitieren können. Auch deines kann, KI sei Dank, Daten sammeln und auswerten, um Muster darin zu erkennen und Erkenntnisse daraus zu ziehen. Es braucht inziwschen sogar verhältnismäßig wenig Aufwand, um auf diese Weise das Kundenerlebnis zu verbessern und in der Folge den Umsatz zu steigern.

Entscheidend ist, die Bereiche zu identifizieren, in denen KI-basierte Tools und Skills Unternehmensprozesse optimieren können. Drei mögliche Anwendungsfälle:

1. KI ermöglicht eine neue Wahrnehmung

Unser Gehirn erfasst im Sekundenbruchteil, was auf einem Bild zu sehen ist. Maschinen können diese Fähigkeit mit Hilfe des Maschinellen Sehens (engl. Computer Vision), eines der spannendsten Gebiete der angewandten KI, simulieren. Mit der Implementierung entsprechender Tools sind Unternehmen in der Lage, Ereignisse anders einzuordnen und neue Schlüsse daraus zu ziehen. Zum Beispiel bei der automatisierten Inspektion von Maschinen, der automatischen Erkennung von Gebäuden in Satellitenbildern oder der Auswertung radiologischer Scans.

Unternehmen, die eigene Anwendungen um ähnliche Funktionen ergänzen wollen, stehen unterschiedliche Tools zur Verfügung. Beispielsweise ermöglicht "Rekognition" von Amazon Bild- und Videoanalysen. Nutzer können entsprechende Dateien im Programm hochladen. Der Service identifiziert anschließend die darin enthaltenen Objekte, Personen, Texte, Szenen und Aktivitäten und liefert eine genaue Analyse. Diese kann unter anderem dabei helfen, Identitäten zu überprüfen oder Teilnehmer zu zählen, um Anwendungen und Veranstaltungen sicherer zu machen.

2. KI optimiert die Mustererkennung

KI-basierte Anwendungen ermöglichen es, Datensätze in einer Größenordnung auszuwerten, deren Informationen kein Mensch jemals erfassen und verstehen könnte. Sie sind in der Lage, komplexe Muster in Kundenverhalten und -daten zu erkennen und daraus individuelle Schlüsse zu ziehen und Handlungsempfehlungen abzuleiten.

So ermöglicht die Mustererkennung zum Beispiel, neuen Kunden, je nach Aktivität und Profil, Service- oder Produktvorschläge zu unterbreiten. Big Player wie Nischenanbieter werten Kundendaten und Kaufverhalten aus, um Artikel zu identifizieren, die Verbraucher kaufen werden. Google und Facebook gehen ähnlich vor, um Anzeigen zu schalten, auf die Nutzer mit hoher Wahrscheinlichkeit klicken.

Elementar wichtig und dank KI möglich, ist in diesem Zusammenhang auch die rechtzeitige Erkennung von Kunden, die wahrscheinlich "abwandern". Ob Telekommunikationsanbieter oder Onlinehändler: Indem Nutzerdaten daraufhin ausgewertet werden, können Unternehmen gezielt Rabatte oder ähnlich attraktive Angebote offerieren, um Kunden individuell zufriedenzustellen und zu halten.

3. KI präzisiert Vorhersagen über die Zukunft

Daten- und KI-basierte Vorhersagen oder Predictive Analytics sind eine der Königsdisziplinen für Data Scientists, weil sie einerseits reichlich Businesspotenzial bergen, sie andererseits aber auch vor einige Herausforderungen stellen. Denn solche Vorhersagen basieren auf intrinsischen Unbekannten, wie das klassisches Beispiel der Börse verdeutlicht: 

"Wenn du vorhersagen kannst, wie sich einzelne Wertpapiere entwickeln, kannst du sehr viel Geld verdienen", heißt es. Allerdings machen die Aktienmärkte eine genaue Prognose unmöglich. (Spätestens seit "Der schwarze Schwan" wissen wir das auch.) Dennoch treibt die Aussicht auf große Gewinne Menschen an, für den kleinsten Informationsvorsprung größte Datensätze aller Art zu sammeln. Ein aktuelles Beispiel ist die Market-Intelligence-Plattform Numerai – ein Crowdfunding-finanzierter Hedge-Fond, dessen Anlage- und Investmentstrategien auf Voraussagen basieren, die von Datenwissenschaftlern erstellt werden.

Wie startest du deine KI-Anwendung?

Die drei Anwendungsbereiche zeigen, wie unterschiedlich und vielfältig KI im Unternehmen zum Einsatz kommen kann. Was also tun? Wo fängst du an?

Unser Tipp: Kläre zunächst, in welchem der genannten Bereiche dein Unternehmen die meiste Unterstützung braucht. Für den Anfang einer eigenen KI-Strategie empfiehlt es sich, ein oder zwei Pilotprojekte auszuwählen und das Verständnis dafür zu schaffen, wo und wie KI helfen kann, Prozesse zu verbessern. Dann konzentriere dich darauf, die richtigen Mitarbeiter, Tools und Skills zu suchen, die du für die Implementierung brauchst. Wenn du dazu Fragen hast, beraten wir dich gern.

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