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Public-Cloud-Anbieter im Vergleich: AWS, Azure und Google (Teil 1)

Verfasst am 06.02.2018 von Axel Hoffmann

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Wenn es um Public-Cloud- und Infrastructure-as-a-Service-Dienste (IaaS) auf Enterprise-Level geht, sind Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure in der Regel die Erstgenannten. Gartner sieht beide stark gefolgt von Google – und alle drei mit klarem Abstand vor dem Rest der möglichen Anbieter. Wir erläutern die Unterschiede und beginnen mit AWS.

Für seine aktuelle Analyse „Magic Quadrant for Cloud IaaS" hat der US-Marktforscher Gartner die führenden Public-Cloud-Plattformen anhand von 234 Kriterien bewertet. AWS kommt dabei auf 92 Prozent der definierten Voraussetzungen für IaaS-Dienste, dicht gefolgt von Microsoft mit 88 Prozent. Dahinter folgt die Google Cloud Platform mit mittlerweile 70 Prozent, Tendenz stark steigend.

Die großen Drei bauen ihre Portfolios auch weiterhin aus, was Unternehmen die Entscheidung für einen Cloud-Provider nicht leichter macht. Hier gibt es deshalb Hilfestellung.

Amazon Web Services

AWS ist der Anbieter mit dem ausgereiftesten Cloud-Angebot und wird oft als erste Wahl für die meisten Anwendungen gesehen. Ein Grund dafür ist, dass AWS neben Public-Cloud-Services im Bereich Infrastructure-as-a-Service (IaaS) eine breite Palette an Tools für Kunden bereitstellt, die mittels Platform-as-a-Service (PaaS) eigene Applikationen entwickeln, testen und bereitstellen wollen.

Dazu zählen DevOps-Tools und Dienste zur Entwicklung mobiler Services. Zudem bietet AWS Hadoop-Cluster, Data-Lake-Möglichkeiten und Datenbanken an.

Eine andere Stärke ist die globale Cloud-Infrastruktur. Derzeit verfügt AWS weltweit über 44 Availability Zones in 16 Regionen, darunter drei in Frankfurt. Jede dieser Availability Zones besteht aus mindestens einem oder mehreren dedizierten Rechenzentren mit sehr hohen Sicherheitsstandards und beispielloser Ausfallsicherheit. Im vergangenen Jahr hielt AWS damit mehr Rechenkapazität in seiner Cloud vor als alle anderen Wettbewerber zusammen.

Was AWS beträchtlich von anderen Anbietern unterscheidet, sind Umfang und Tiefe der Plattform. Kontinuierlich kommen neue Services, Technologien und Funktionen hinzu. Auf der Entwicklerkonferenz AWS Re:Invent wurde gerade erst eine beeindruckende Reihe von Tools vorgestellt. Allein schon für das Machine Learning der nahen Zukunft.

Darunter die weltweit erste Deep-Learning-fähige und vollständig programmierbare Videokamera oder eine Technologie, die Personen in Videos verfolgen und zum Beispiel Handlungen erkennen und kategorisieren kann. Oder auch ein Analysetool, das 100 verschiedene Sprachen und verschiedene sprachlich realisierte Instanzen (Orte, Namen, Personen und mehr) erkennen kann. Zudem ein fully-managed end-to-end Service für skalierbare Machine-Learning-Modelle.

Um diese Möglichkeiten effizient zu nutzen – eigene Anwendungen für den Cloud-Betrieb anzupassen oder AWS-Cloud-Dienste an die eigene IT-Umgebung anzubinden –, empfiehlt es sich, externe Beratung in Anspruch zu nehmen. So finden gerade mittelständische Unternehmen die richtige Unterstützung für den Weg in die Cloud.

Worin sich die AWS Public-Cloud- und IaaS-Dienste von Microsoft Azure und der Google Cloud Platform unterscheiden, worin deren Stärken liegen und welche Lösung für welches Unternehmen die richtige ist, erläutern wir im zweiten Teil dieses Beitrags.

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