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Was ist Cloud Computing? – Eine Definition

Verfasst am 12.05.2016 von Axel Hoffmann

Was ist Cloud Computing? – Eine Definition

Um zunehmend ausreichende Speicherkapazitäten und Rechenleistung zur Verfügung zu haben oder neue Software-Anwendungen nutzen zu können, greifen immer mehr Unternehmen auf externe Infrastrukturen zurück. Laut Cloud-Monitor des Branchenverbands Bitkom (letzter Stand 2015) tun dies bereits 44 Prozent, weitere 24 Prozent denken über den Einsatz nach. Gründe genug für eine begriffliche Orientierungshilfe.

Was ist Cloud Computing und wie funktioniert es?

Cloud Computing ist die technologische Möglichkeit, IT-Infrastruktur und -Leistungen zu nutzen, die nicht auf dem lokalen Rechner oder Server installiert sind. Über ein Netzwerk (Internet oder Intranet) werden Verbindungen zu externen Rechnern oder Servern geschaffen, die entsprechende Ressourcen bereitstellen. Angebot und Nutzung erfolgen ausschließlich über technische Schnittstellen, Protokolle oder Browser.

Weshalb heißt es Cloud Computing?

Da die Anwendungen außerhalb der eigenen zentralen Infrastruktur stattfinden, quasi um die eigene Unternehmung herum, entstand die Metapher der „Rechnerwolke" oder eben Cloud.

Wie rechnet sich Cloud Computing?

Die jeweiligen Cloud-Dienste (Speicherplatz, Rechenleistung, Anwendungssoftware) werden bedarfsgerecht und dynamisch abgerufen und nutzungsabhängig berechnet. Kostenintensive Investitionen für die Bereitstellung, Installation und Betreuung eigener Rechensysteme entfallen. Die Verfügbarkeit der Anwendungen und die tatsächlichen Kosten werden somit planbar.

Welche Varianten gibt es beim Cloud Computing?

Bereits 2009 veröffentlichte das National Institute for Standards and Technology (NIST), das nationale Standardisierungsinstitut der USA, eine Definition von Cloud Computing, die unterschiedliche Ansätze bündelt und bis heute als allgemein akzeptierte Grundlage gilt. Sie benennt drei wesentliche Serviceformen:

  • Infrastruktur (IaaS / Infrastructure as a Service)
  • Plattform (PaaS / Platform as a Service)
  • Anwendung (SaaS / Software as a Service)

 

Cloud-Serviceformen (IaaS, PaaS, SaaS) im Schichtenmodell

Die unterschiedlichen Cloud-Serviceformen
werden in diesem Modell in Schichten (Stacks) unterteilt.

IaaS – Infrastructure as a Service
Der Kunde mietet eine externe Infrastruktur für seine Anwendungen, seine Daten und sein Betriebssystem. Der Anbieter gewährleistet die Installation der Server, die Netzwerke und die Speicherung der Daten.

PaaS – Platform as a Service
Umfasst die gleichen Leistungen wie IaaS, geht aber einen Schritt weiter: Zu den Servern, dem Speicherplatz und den Netzwerken liefert der Anbieter auch die so genannten Middleware-Anwendungen wie Betriebssystem, Datenbank, Webserver etc. Der Kunde mietet die Nutzung der Server und der integrierten Tools.

SaaS – Software as a Service
Das gängige Angebot für private Nutzer: Der Kunde kauft ein monatliches Abonnement und nutzt spezielle Auswahlen von Software direkt auf der Plattform des Anbieters. Der Anbieter verantwortet die Installation, die Konfiguration und den Betrieb der Schnittstelle. Beispiele für SaaS sind Google Apps, Zendesk oder Sales Force.

Welche Form von Cloud Computing ist die richtige?

Die Auswahl der passenden Lösung für ein Unternehmen ist von den individuellen Bedürfnissen und Kompetenzen abhängig. Welche Variante die richtige ist, sollte in der ersten Beratung mit dem Cloud-Anbieter definiert werden. Dies gilt auch für die Frage der Organisationsform, die sich grundlegend in Public, Private und Hybrid Cloud-Angebote gliedert. Da der Zugriff auf Cloud-Dienste über das Internet erfolgt, sollte außerdem geklärt werden, welche Sicherheits- und Datenschutzstandards gelten. Hier ist es z.B. für deutsche Unternehmen von Vorteil, wenn die Daten auch in deutschen Rechenzentren gespeichert werden.

Erfahre hier mehr über die Unterschiede von Public, Private und Hybrid Clouds.

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